In der Georgenstraße, ein paar Schritte vom Markt, liegt das Augustiner-Bräu. An jedem zweiten und vierten Montag treffen sich dort ab halb acht Menschen, die miteinander spielen. Nicht Karten, nicht Kegel – etwas, das sich schlecht in einem Satz erklären und leicht an einem Abend erleben lässt.
Der Keller wurde zu klein
Angefangen haben wir im Gewölbekeller des Hauses, und stilechter geht es kaum: altes Mauerwerk, niedrige Decke, gedämpftes Licht. Nur reicht der Raum längst nicht mehr. Das Feldlager ist seit dem Neubeginn schneller gewachsen, als irgendjemand erwartet hätte, und so sind wir in den großen Saal ausgewichen.
Wer den Keller kennt, trauert ihm ein wenig nach. Wer zum ersten Mal kommt, merkt nach einer halben Stunde, dass die Stimmung nie am Gewölbe hing.
Musik gehört dazu
Wir haben ein eigenes kleines Blasorchester. Das ist kein Zierrat für Festtage, sondern spielt regelmäßig – und wer ein Instrument mitbringt, findet hier ziemlich schnell Anschluss.
Was an so einem Abend passiert
Mal trägt jemand ein Gedicht vor, mal wird gesungen, mal fällt eine Pointe, über die drei Wochen später noch geredet wird. Dazwischen bleibt viel Raum für Gespräche – die Sorte, an die man sich am nächsten Tag noch erinnert.
Kein Handy auf dem Tisch, kein Terminkalender, keine Frage nach dem Beruf. Zwei Stunden lang gilt eine andere Ordnung als draußen.
Und wenn es einem nicht liegt?
Dann kommt man eben nicht wieder. Ein Gastbesuch kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Sagen Sie vorher kurz Bescheid, dann halten wir einen Platz frei.
🦉 Wir sind das Feldlager Ysen-Aha, Nummer 9005 im weltweiten Bund der Schlaraffia, eingetragen als Kulturverein Schlaraffia Eisenach e. V. Über allem steht der Wahlspruch aller Schlaraffen: In arte voluptas – in der Kunst liegt das Vergnügen.
Neugierig auf so einen Abend?
Kommen Sie als Gast vorbei – kostenlos, unverbindlich und ganz unkompliziert.